Solutions durchsuchen Webseite durchsuchen

EDUC8 Suche
Filtern Sie die Solutions durch Anwhlen eines der Symbole hier.

TU Wien bildet keine Lehrer mehr aus

An der Technischen Universität Wien werden ab sofort keine neuen Lehramtsstudenten mehr aufgenommen.

Dies hat die TU Wien im Zuge des „Entwicklungsplans 2013+“ bekanntgegeben. Damit werden die Lehramtsstudiengänge Mathematik, Physik, Chemie und Informatik vollständig aufgelassen. Eine Ausnahme bildet das Lehramt „Darstellende Geometrie“, das durch ein geplantes neues Studium gemeinsam mit der Uni Wien ersetzt werden soll.

Die Entscheidung ist eine Folge der Überbelegung in vielen Kernfächern der TU. Besonders in den Fächer Informatik und Architektur herrscht ein eklatanter Unterschied zwischen den Kapazitätszielen und der tatsächlichen Belegung. Bei einer gewünschten Betreuungsrelation von 25 Studenten pro Lehrendem dürften in Informatik nur 1472 Plätze verfügbar sein. Tatsächlich sind 3702 Studenten in dem Fach eingeschrieben.

Die Auflassung der Fächer und andere Neuorganisationen wurden zusammen mit dem Wirtschaftsministerium in der „Leistungsvereinbarung für die Jahre 2013-2015“ beschlossen und jetzt bekanntgegeben. Es sollen weitere Stellen geschaffen werden, um die Situation zu verbessern. Zusätzlich wird es ab kommendem Semester eine Studienplatzbeschränkung in den genannten Fächern geben.

Mehr Informationen: TU Wien Entwicklungsplan 2013+
Link: http://www.tuwien.ac.at/wir_ueber_uns/berichte_und_dokumente/
Foto: Anhang „TU-Wien.jpg“ (Copyright TU Wien)


ÄHNLICHE ARTIKEL



Die Zukunft selbst bestimmen

Mehr als 40.000 Maturanten und tausende Studierende müssen sich jedes Jahr allein in Österreich Gedanken darüber machen, wie sie Ihre Zukunft, Bildungs- und Berufslaufbahn planen möchten.

Weiterlesen

Österreicher unzufrieden mit Bildung

Laut einer neuen Studie ist nur jeder fünfte Österreicher mit der Bildung zufrieden.

Weiterlesen

Kooperationen

EDUC8 hat mittlerweile eine ganze Reihe von Kooperationspartnern, denen auch das Thema Bildung ein ebenso großes Anliegen ist.

Weiterlesen