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Wie viel Mobilität braucht die Schule?

Aktuelle Umfrageergebnisse zeigen, dass das Experiment BYOD (Bring Your Own Device) gescheitert ist.

Und zwar nicht nur in Österreich, wo noch jede Technologie-Initiative der letzten Jahre für 5 oder mehr Jahre verschoben wurde, sondern europaweit.

Bring Your Own Device – ein Trend der sich in den letzten Jahren versuchte durchzusetzen. Die Idee war, dass die Schule nur noch die Grundvoraussetzungen für den Betrieb von Endgeräten schafft und Schüler ihr eigenes Gerät mitbringen können. Grundsätzlich keine schlechte Idee, oder doch nicht?

Schulen und allen voran das Unterrichtsministerium sind anfangs natürlich von der Idee dieser Initiative begeistert gewesen. Entlastet es doch das marode Schulbudget. Keine Notwendigkeit mehr, teure Geräte für den Schulbetrieb anzuschaffen. Lediglich ein paar Steckdosen mehr pro Klasse und ein WLAN einführen, das kann doch alles nicht so teuer sein. Und die unheimlich lästige Diskussion mit Elternvereinen oder einzelnen engagierten Eltern, die sich bemühten Einkaufsgemeinschaften zu bilden, fällt auch weg. Außerdem ist es dem Direktor völlig egal, welches Logo auf den von den Schülern mitgebrachten Geräte prangt. Doch die Realität sieht anders aus, erschreckend anders.


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